Popchor Berlin

Wie man auf die Idee kommt ...

einen Popchor zu gründen?
Also, man liebt Musik.
Man hat nach Auflösung der letzten Band einfach keine Lust mehr auf dieses zwischenmenschliche Gezerre und will ein Duo gründen, findet aber keinen, der mitmacht.
Man hat ein Faible für Theatralik und für Stimmen.
Man entdeckt den entzückenden Reiz der klaren Arbeitsteilung und der gütigen Monarchie, denn Demokratie und Teamwork sind zeitaufwändig und nervenaufreibend und sollten vermieden werden, wo sie nicht sein müssen.
Man kann in flauen Zeiten des Selbständigendaseins auf die ätzende Frage: Und, was machst du grade so? locker und cool antworten: Ach, ich bin beim Popchor Berlin. Das klingt nach was.
Die dreistimmig arrangierten Coverversionen verstehen sich als Hommage auf die Originale. Wer sich dennoch die lästige Ironiefrage nicht verkneifen kann, dem sei erwidert, dass Ironie bei guten modernen Menschen schon eingebaut ist.

Von tollen Musikern werden den Chorversionen Abendkleider aus Sound auf den Leib geschneidert. Diese Abendkleider nennt man Playbacks. Bisher haben mitgemacht:

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